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| Auf dem Foto v. l. Marita Schmickler-Herriger, Gabi Rinsche, Mitarbeiterin im Kundenzentrum und Andrea Milz |
Andrea Milz folgte am 7. Juni einer Einladung der Leiterin der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg Marita Schmickler-Herriger zu einem Informationsaustausch über die Situation am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt der Region Bonn/Rhein-Sieg. „Ich freue mich, dass der Arbeitsmarkt im Wirtschaftsraum Bonn/Rhein-Sieg die Talsohle verlässt, das Stellenangebot der Arbeitgeber deutlich steigt und Optimismus zunehmend die Oberhand gewinnt“, so die Landtagsabgeordnete zu den kürzlich veröffentlichten Arbeitsmarktdaten. Milz und Schmickler-Herriger waren sich jedoch einig, dass es weiterhin aller Anstrengungen der Arbeitsmarktpartner bedarf, um die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise zu meistern. Milz verwies in diesem Zusammenhang auf die Kurzarbeit: „Auch wenn der Höhepunkt der Kurzarbeit überschritten ist, noch arbeiten rund 5.000 Menschen in der Region wegen ungenügender Aufträge kürzer als betriebsüblich.“ Die Agenturchefin berichtete über die aktuelle Situation am Ausbildungsmarkt. Obwohl es berufsfachliche und regionale Engpässe gibt, generell gesehen, kann jedem ausbildungsinteressierten Jugendlichen ein Angebot gemacht werden. Insbesondere Jugendlichen mit qualifizierteren Schulabschlüssen bieten sich in anspruchsvollen Ausbildungsgängen noch sehr gute Chancen. Ob Fertigungsberufe in Handwerk und Industrie, ob Technische Berufe oder Dienstleistungsberufe, das derzeitige Angebot ist noch vielseitig und umfasst nahezu die gesamte Berufspalette. Jugendliche, die noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle sind und bisher keinen Kontakt zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit hatten, sollten nicht länger warten und die Hotline 01801/555 111 wählen, raten unisono Schmickler-Herriger und Milz. |
Zuletzt geändert am: 18.06.2010 |