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Andrea Milz und Michael Solf:
Erfolgsgeschichte der Familienzentren geht weiter

 Die Weiterentwicklung von Kindertagesstätten zu Familienzentren setzt sich auch in diesem Jahr fort. Im Bereich des Kreisjugendamtes des Rhein-Sieg Kreises soll die Zahl der Familienzentren von anfänglich einer Piloteinrichtung auf 16 Einrichtungen in 2007 erhöht werden. Bis 2012 sind insgesamt 45 Familienzentren für den Kreis als Ziel vorgesehen.

Für die rechtsrheinischen Städte des Kreises, die ein eigenes Jugendamt haben, sehen die Zahlen wie folgt aus:

Hennef:  2007 insgesamt 3, bis 2012: 9
Lohmar:  2007 insgesamt 2, bis 2012: 5
Niederkassel: 2007 insgesamt 2, bis 2012: 7
Sankt Augustin: 2007 insgesamt 3, bis 2012: 9
Siegburg:  2007 insgesamt 2, bis 2012: 7
Troisdorf:  2007 insgesamt 4, bis 2012: 13

Die CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Milz freut sich: "Die zügige Umsetzung des Konzeptes Familienzentrum geht weiter. Familien bekommen so ein flächendeckendes Netz an Hilfe und Beratung. Die Resonanz der Kindertageseinrichtungen ist sehr positiv. Das bestätigt unsere Politik für Kinder und Familien."

Künftig werden die Jugendämter mit in die Auswahl der Familienzentren einbezogen, da sie ihren Sozialraum mit seinen Stärken und Schwächen am besten kennen. Durch Beschluss des örtlichen Jugendhilfeausschu10.08.2008 werden. Diese erhalten bei Umwandlung in ein Familienzentrum eine Fördersumme von jährlich 12.000 Euro und werden zugleich zur Zertifizierung des Gütesiegels zugelassen.

Die Jugendämter sind aufgerufen, bis zum 29. Juni 2007 Vorschläge für das kommende Kindergartenjahr zu machen, welche Einrichtungen in Familienzentren umgewandelt werden können.

 

Andrea Milz / Michael Solf

 

Zuletzt geändert am: 08.05.2007