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Ursula Doppmeier und Andrea Milz
Wir schaffen ein flexibles System für die Betreuung von Kleinkindern

"Es werden immer weniger Kinder geboren. Und trotzdem ist die Betreuungssituation für Kleinkinder unbefriedigend. Es gibt viel zu wenige U3-Betreuungsplätze in unserem Land", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Ursula Doppmeier. Die Schuld an dieser Tatsache gab die Abgeordnete der alten rot-grünen Landesregierung. "Sie haben in den letzten 15 Jahren daran nichts geändert. Rot-Grün hat uns einen Versorgungsgrad von nur 2,8 Prozent bei der U3-Betreuung hinterlassen. Im Vergleich zu anderen westlichen Bundesländern belegen wir damit einen Schlussplatz. 2004 gab es in Nordrhein-Westfalen gerade mal 11.000 Plätze." Die Koalition der Erneuerung habe sofort nach ihrem Amtsantritt den dringenden Handlungsbedarf erkannt und reagiert. Doppmeier: "Wir haben die Möglichkeit genutzt, durch Umwandlung nicht belegter Kindergartenplätze neue Plätze für die U3-Betreuung zu schaffen. So sind von uns innerhalb eines Jahres schon rund 2.000 zusätzliche Plätze geschaffen worden."

Aktuell gebe es in Nordrhein-Westfalen 16.000 Plätze für U3, dazu kommen noch 17.000 Plätze in Spielgruppen und etwa 10.000 Plätze bei Tagesmüttern und -vätern. "Unser Ziel ist es, dieses Angebot noch weiter auszubauen, nämlich bis 2010 auf 20 Prozent Deckungsbedarf", erklärte die CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Milz. Ein wichtiger Sch10.08.2008zeit entwickelt werde. Milz: "Damit leiten wir die entscheidenden Schritte auch auf gesetzlicher Ebene ein. Wir bauen die Tagespflege aus, wir erweitern das Betreuungsangebot im U3-Bereich, wir stellen das System auf die heutigen und vor allem die zukünftigen Ansprüche der Gesellschaft um. Uns liegt vor allem eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Herzen. Wir schaffen deshalb ein flexibles System, das den Bedürfnissen der berufstätigen Eltern gerecht wird."

 

Zuletzt geändert am: 08.05.2007