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Nikolauskapelle soll saniert werden – Förderanträge gestellt

„Auch wenn finanzielle Mittel knapp sind, muss für ein Kleinod wie die Nikolauskapelle etwas getan werden!“, so die Reaktion der CDU-Landtagsabgeordneten Andrea Milz auf die Bitten um Hilfe bei der Suche nach Geldgebern zur Sanierung der St.-Nikolauskapelle in Heisterbacherrott.

Ein ausführliches Gutachten brachte zu Tage, dass für die Sanierung ca. 30.000 EUR bis 50.000 EUR zu veranschlagen sind. Eine Summe, die die Kirchengemeinde nicht so einfach aufbringen kann.

Die Landtagsabgeordnete aus Königswinter hat nach Finanzierungsmöglichkeiten und Zuschussgebern gesucht und den Landesminister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport, die Nordrhein-Westfalen-Stiftung und auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz angeschrieben. „Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat jetzt bereits Antragsformulare zugesandt“, freut sich Milz.

Winfried Görres, Mitglied des Kirchenvorstandes hat zudem noch einen Antrag beim Generalvikariat des Erzbistums Köln gestellt. Laut Antwort des Ministers liegen bei der Sanierungsmaßnahme die Voraussetzungen vor, um nach den Förderrichtlinien Denkmalpflege Mittel zu bekommen. Über die Verwendung der Mittel entscheidet das Erzbistum Köln jedoch eigenständig.

Auch der zuständige CDU-Ratsherr Karl-Reiner Meurer, der in engem Kontakt mit der Kirchengemeinde und der Abgeordneten Andrea Milz steht, ist zuversichtlich: „Ich bin sicher, dass die Förderan10.08.2008

Allen Beteiligten ist es ein großes Anliegen, die Kapelle zu sanieren und damit als Denkmal für die kommenden Generationen zu erhalten.

Die Kapelle wurde Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet und war zusammen mit dem nahe-liegenden Fronhof im Besitz des Frauenklosters Schwarz-Rheindorf. Nach der Zerstörung im 30 jährigen Krieg wurde sie 1676 wieder aufgebaut und dann dem heiligen Nikolaus geweiht. Im Zuge der Säkularisation (1803) gingen der Hof und die Kapelle in Staatseigentum über. Seitdem wurde die Kapelle von der Gemeinde Niederdollendorf betreut. 1820 wurde der Hof verkauft. Die Kapelle blieb jedoch in Staatseigentum und wurde der Zivilgemeinde für gottesdienstliche Zwecke zur Verfügung gestellt.

 

 

Zuletzt geändert am: 08.05.2007