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13.Mai Milz wählen

 
     
 
 
     
 
 
 
 

„Drastische Kürzung der Landesmittel bei der offenen Kinder- und Jugendarbeit eine Zumutung“

 

„Die Präsentation der Einzelpläne 05 und 11 des Landeshaushaltes, die sich mit Kinder- und Jugendpolitik befassen, hat wieder eines gezeigt: Mit Kindern hat diese Landesregierung nichts am Hut,“ ärgert sich die Landtagsabgeordnete Andrea Milz nach der Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie in Düsseldorf.

Nimmt man nur den Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit , ergeben sich erschreckende Einschnitte in die Förderprogramme des Landes, die von den Kommunen und Kreisen nicht aufgefangen werden können und somit das Ende für manche Einrichtungen bedeuten werden. Von den Kürzungen sind das Kreisjugendamt des Rhein-Sieg-Kreises und die Jugendämter der Städte Lohmar, Niederkassel, Sankt Augustin und Troisdorf wie folgt betroffen: (Beiträge der Landeszuweisungen unter den Jahreszahlen in €)

Kreis/Gemeinde/

Stadt

2002

2003

2004

10.08.2008

Differenz 2002-2005

Rhein-Sieg Kreis

394.433

360.478

180.362

140.542

-253.891

Lohmar

47.067

43.015

21.522

16.771

-30.296

Niederkassel

37.433

34.220

17.122

13.342

-24.091

St. Augustin

81.694

74.662

37.356

29.109

-52.585

Troisdorf

101.251

92.535

46.299

36.077

-65.174

Milz: „Jugendarbeit ist geradezu im ländlich strukturierten Rhein-Sieg-Kreis unverzichtbar. Mit den geplanten Kürzungen im Doppelhaushalt 2004/2005 werden gewachsene Strukturen zerschlagen, Angebote für eine präventive Freizeitgestaltung werden auf ein unzureichendes Maß beschränkt und die wertvolle Arbeit der Träger wird kaputt gemacht. Wahrlich bitter für alle, denen die Jugend am Herzen liegt.

Andrea Milz, MdL

 

Zuletzt geändert am: 08.05.2007